Evas Gedanken und was sonst noch dazugehört

Archiv für März, 2011

Was ist Glück?

nicht ganz neu, aber im Moment mehr als aktuell *lächel*

Was ist Glück?

Diese Frage stelle ich mir ab und zu immer mal wieder.

Es gab Zeiten, da war „Glück“ für mich, einen Partner zu haben, der mir zur Seite steht. Dann wiederum gab es Zeiten, da war ich glücklich, wenn ich alleine war und meine Ruhe hatte.

Macht Geld glücklich? Nein, das bezweifle ich. Es macht das Leben einfacher, das stimmt, aber es macht nicht zwangsläufig glücklicher. Ja, es ist einfacher, wenn man nicht jeden Monat wieder neu anfangen muss, zu rechnen, wie man am besten über die Runden kommt. Aber wenn ich im TV sehe, wie gelangweilt reiche Menschen zum Teil nach Möglichkeiten suchen, ihr Geld unter die Leute zu bringen, fällt mir immer wieder auf, daß sie dabei keinen glücklichen Eindruck machen. Da wird dann rein aus Prinzip das Geld verschleudert und Zeug gekauft, für das ich mal mindestens ein Jahr oder noch länger arbeiten müsste.

Dann gibt es Menschen mit Geld, die erkannt haben, dass Geld eben nicht alles ist. Diese Menschen beginnen, es zu verschenken oder auf sonstige Art weiterzugeben (auch für gute Zwecke). Das macht sie nicht reicher, aber ein Stück glücklicher.

Eine andere Art Glück ist es, wenn man sagt, man habe „Glück gehabt“ in Situationen, die gefährlich hätten werden können oder es wirklich auch waren. Aber ich empfinde dabei weniger dieses Gefühl, sondern eher die Erleichterung darüber, daß es noch einmal gut ausgegangen ist.

Wie beschreibt man „Glück“? Ich glaube, es gibt keine genaue Definition dafür, jeder hat dafür seine eigenen Worte. Man kann es nicht wirklich greifen oder klar beschreiben. Für mich ist es „Glück“, wenn ich abends nach Hause komme und werde in den Arm genommen. Oder einfach das Gefühl, zu wissen, daß da jemand ist, der sich auf einen freut.

Ein anderes Gefühl von Glück ist es, wenn ich Anfang Oktober vor dem Laden stehe und mich darüber freuen kann, daß die Sonne scheint. Genau das ist heute passiert. Ich stand vor dem Laden und habe mich einfach von der Sonne bescheinen lassen. 5 Minuten persönliches Glück. Da ist mir dann auch egal, was vorher oder nachher passiert. Das ist mein Moment, den ich zwar mit anderen gerne teile, mir ihn aber nicht nehmen lasse. Solche Momente sind auch ohne Sonne möglich, es kommt einfach darauf an, was man daraus macht.

Wie ist das bei Euch? Was bedeutet Euch dieses Wort? Gibt es Momente oder Gedanken, die das beschreiben? Oder gerne auch Bilder.

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Allet sozial?

Mal wieder was von mir zu später Stunde…

Ich bin viel im Internet unterwegs, dazu stehe ich. Man lernt Menschen kennen. Den einen mag man auch ausserhalb des Netzes kennenlernen, den anderen vielleicht nicht. Was mir wichtig im Netz ist: Ich mag mir selber raussuchen, mit wem ich schreibe und mit wem nicht.

Es gibt verschiedene sog. „Social Networks“ (also Soziale Netzwerke). Die einzelnen Namen möchte und brauche ich gar nicht nennen, jeder kennt das eine oder andere (oder vielleicht auch fast alle) Ich bin bzw war bei verschiedenen angemeldet und habe mich inzwischen auch bei dem einen oder anderen wieder abgemeldet bzw glänze eher durch Abwesenheit.

Bewusst wurde es mir vor ein paar Tagen bzw Wochen. Die Seite ist nun egal, aber ich folgte der Einladung. Alles neu, zu Anfang gebe ich kaum Daten von mir preis. Also stand da erstmal nur meine Mailadresse und ich ging in eins der dort angebotenen Spiele. Sehr schnell kamen sehr viele Anfragen von wegen „Ich möchte dein Freund sein“ OK, wer meine Mailadresse nicht bewusst gesucht hat, kann mich dort nicht kennen, aber Freunde wollen alle sein. Irgendwie strange, aber ok. Und ja, es haben mich auch sehr viele Bekannte gefunden, solche, die ich wirklich mag und auch real kenne.

Dann kam so ein Punkt, an dem ich dachte „Och Nö, das kann es nicht gewesen sein“ Dazu ein kurzes Vorwort: Ich habe so etwas wie eine Abneigung gegen Menschen, die ihr echtes, analoges Leben damit verwechseln, immer online anwesend sein zu müssen (ich sag nur WOW)

Ich dachte immer, ich sei immun dagegen. Kein WOW, kein Online-Game so far. Der Punkt kam, als ich merkte, dass ich jede Möglichkeit nutzte, in diesem Netzwerk online zu sein, um Punkte, Herzen und Münzen zu sammeln. Da musste dann auch kurzfristig meine echte reale Beziehung zurückstecken.

Was kam? Die einzig echte Reaktion: ich habe mein Profil dort deaktiviert und auch die eine oder andere böse Reaktion darauf bekommen.

Die Folge: Die Menschen, die mir irgendwie irgendwas bedeuten, habe ich in meinem Messenger. Alles andere ist gespielt (und nein, es ist nicht lustig, ein Bild von sich selbst zu finden, so von vor gefühlten 100 Jahren vorher…damals lustig, heute einfach peinlich)

Mein Account dort ist weg, und es geht mir sehr gut damit.

Und ja: Fratzenbuch ist sowas von Evil *lach*