Evas Gedanken und was sonst noch dazugehört

Archiv für November, 2011

Freunde und ganz besondere Menschen…

… habe ich in den letzten Wochen kennenlernen dürfen.

Die letzten Wochen waren sehr turbulent für mich… Neuanfang und altes „begraben“. Neues kennenlernen.

Ich durfte einen Menschen real kennenlernen, den ich zwar seit Jahren kannte, aber nur im Netz. Und für diesen Menschen ist dieser Beitrag.

Ich habe dich am Bahnhof abgeholt und deine erste Bemerkung war, warum ich so am zittern bin. Ich hatte es auf das Wetter geschoben und du hattest deinen Spaß, mich zu beobachten.

Ich habe noch so ein paar Mal gezittert, und du hattest jedes Mal deinen Spaß.

Ich habe dich besser kennenlernen dürfen inzwischen und ich weiß eines sehr sicher:

Ich liebe dich!

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Update 30.11.2011

Ich habe meinen Weg gefunden und bewusst gewählt. Möchtest du diesen Weg mit mir gemeinsam gehen? Mit Höhen und Tiefen? Und vor alldm mit sehr viel Gefühl?

Die Deine

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Das Mädchen und die Schlange (schönes Fundstück)

Es war einmal ein Mädchen, das sollte in den Wald gehen und das Vieh heimholen, aber sie fand die Herde nicht, sondern verirrte sich und kam an einen grossen Berg. Da waren Pforten und Türen, und sie ging hinein. Ein Tisch stand gedeckt mit allerhand guten Esswaren. Sogar ein Bett stand da, und darin lag eine grosse Schlange. Die sagte zu dem Mädchen: „Setz dich, wenn du willst. Komm und leg dich ins Bett, wenn du willst! Aber wenn du nicht willst so lass es bleiben!“

Aber das Mädchen tat nichts davon. Schliesslich sagte die Schlange: „Nun kommen Leute, die wollen mit dir tanzen. Aber geh nicht mit ihnen.“

Gleich darauf kamen Leute, die wollten mit dem Mädchen tanzen, doch sie wollte nichts davon wissen; aber da fingen sie an zu essen und zu trinken. Das Mädchen ging aus dem Berg hinaus und wieder nach Hause.

Am nächsten Tag ging sie wiederum in den Wald, um ihre Herde zu suchen, aber sie fand nicht, was sie suchte, sondern ging wieder irr und kam an denselben Berg. Sie trat auch dieses Mal ein und fand alles wie das erstemal, einen gedeckten Tisch und das Bett mit der Schlange. Die sagte zu ihr wie das erstemal: „Setz dich, wenn du willst! Iss, wenn du willst! Komm und leg dich ins Bett, wenn du willst! Aber wenn du nicht willst, so lass es bleiben! Nun kommen noch viel mehr Leute, die mit dir tanzen wollen, aber geh nicht mit ihnen!“

Die Schlange hatte kaum ausgeredet, da kamen viel mehr Leute, die fingen an zu tanzen, zu essen und zu trinken, aber das Mädchen tat nirgends mit, sondern ging aus dem Berg heraus und heim.

Am dritten Tag ging sie wiederum in den Wald, und es ging ihr genau wie an den ersten Tagen. Die Schlange lud sie wieder zum Essen und Trinken ein, was sie mit gutem Appetit tat, und darauf hiess sie die Schlange neben sich legen. Auch das tat das Mädchen. Da sagte die Schlange: „Nimm mich in deinen Arm!“ Sie tat so. „Küsse mich!“ sagte die Schlange. „Und wenn du Angst hast, so leg deine Schürze dazwischen!“ Das Mädchen tat so, und im Augenblick verwandelte sich die Schlange in einen wunderschönen Jüngling und war in Wirklichkeit ein Prinz, der durch Zauberei in diese Gestalt verhext, aber nun durch den Mut des Mädchens wieder erlöst war.

Die beiden gingen natürlich fort, und weiter hat man nichts von ihnen gehört.

Klara Stroebe: Nordische Volksmärchen. Jena 1915, Teil 1, Nr. 8. (AT 433A, Schweden)