Evas Gedanken und was sonst noch dazugehört

Archiv für die Kategorie ‘Nachtgedanken’

Warum ich im Netz schreibe… (kurzer Beitrag, aber mir wichtig)

…hat verschiedene Gründe.

Politische? Nein, eher selten. Politik ist an mir irgendwie vorbeigegangen.

Effekthascherei? Auch eher weniger, dazu müsste ich mehr schreiben.

Warum also dann?

Weil ich es möchte. Wenn es Themen gibt, die mich interessieren, schreibe ich darüber auch in verschiedenen „Medien“. Das kann hier sein, das kann aber auch auf anderen Plattformen sein. Im Zweifelsfall sitze ich einfach nur hier und diskutiere mit meiner besseren Hälfte.  Ich schreibe und rede aus meiner Sicht der Dinge, und ich schreibe und sage meistens auch das, was ich denke.

Traurig finde ich, wenn meine Äusserungen im Netz in einem Medium einfach immer nur ins negative gezogen werden. Ohne Hintergrundinfos, einfach nur so. Erster Gedanke „Oh, aus Prinzip dagegen“, dann geantwortet, aber daraufhin auch keine Reaktion mehr. Ich kann andere Meinungen gerne akzeptieren, wenn dahinter wenigstens ein Hauch von Argumentation steckt. Aber einfach nur „Nö, ist Mist“ o.ä. regt mich dann schon auf. Den Grund habe ich auch nach vielen Tagen noch nicht gefunden.

Gleichzeitig lässt dieses Verhalten sehr stark darauf schließen, dass mir da kein Mensch gegenüber sitzt, sondern ein Bot… ein kleines programmiertes Programm, dass einfach nur auf vorher definierte Worte reagiert. Gegen Programme hilft auch keine noch so gute Argumentation. Da kannst du schreiben wie du willst, solange du nicht gerade ein Schlüsselwort triffst, schreibst du dir einfach nur die Finger wund. Leider.

Aber solange ich über mir wichtige Themen schreiben will, werde ich das tun!

In diesem Sinne

 

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Was man gerne in seinen Mails findet…

 Auszug aus „Schokolade auf Reisen“ von Ephraim Kishon
Alles ist eine Frage der Einteilung. Deshalb bewahren wir in einem nach Fächern eingeteilten Kasten unbrauchbare Geschenke zur künftigen Wiederverwendung auf. Wann immer so ein Geschenk kommt, und es kommt oft, wird es registriert, klassifiziert und eingeordnet. Babysachen kommen automatisch in ein Extrafach, Bücher von größerem Format als 20 x 25 cm werden in der »Geburtstags«-Abteilung abgelegt, Vasen und Platten unter »Hochzeit«, besonders scheußliche Aschenbecher unter »Neue Wohnung«, und so weiter.
   Eines Tages ist Purim, das Fest der Geschenke, plötzlich wieder da, und plötzlich geschieht folgendes:
Es läutet an der Tür. Draußen steht Benzion Ziegler mit einer Pralinenschachtel unterm Arm. Benzion Ziegler tritt ein und schenkt uns die Schachtel zu Purim. Sie ist in Cellophanpapier verpackt. Auf dem Deckel sieht man eine betörend schöne Jungfrau, umringt von allerlei knallbunten Figuren. Wir sind tief gerührt, und Benzion Ziegler schmunzelt selbstgefällig.  So weit, so gut.
Die Pralinenschachtel war uns hochwillkommen, denn Pralinenschachteln sind sehr verwendbare Geschenke. Sie eignen sich für vielerlei Anlässe, für den Unabhängigkeitstag so gut wie für Silberne Hochzeiten. Wir legten sie sofort in die Abteilung »Diverser Pofel«. Aber das Schicksal wollte es anders.
Mit einem Mal befiel die ganze Familie ein unwiderstehliches Verlangen nach Schokolade, das nur durch Schokolade zu befriedigen war. Zitternd vor Gier rissen wir die Cellophanhülle von der Pralinenschachtel, öffneten sie – und prallten zurück. Die Schachtel enthielt ein paar bräunliche Kieselsteine mit leichtem Moosbelag.
»Ein Rekord«, sagte meine Frau tonlos. »Die älteste Schokolade, die wir jemals gesehen haben.«
Mit einem Wutschrei stürzten wir uns auf Benzion Ziegler und schüttelten ihn so lange, bis er uns bleich und bebend gestand, daß er die Pralinenschachtel voriges Jahr von einem guten Freund geschenkt bekommen hatte. Wir riefen den guten Freund an und zogen ihn derb zur Verantwortung. Der gute Freund begann zu stottern: Pralinenschachtel… Pralinenschachtel… ach ja. Ein Geschenk von Ingenieur Glück, zum Geburtstag… Wir forschten weiter. Ingenieur Glück hatte die Schachtel vor vier Jahren von seiner Schwägerin bekommen, als ihm Zwillinge geboren wurden. Die Schwägerin ihrerseits erinnerte sich noch ganz deutlich an den Namen des Spenders: Goldstein, 1953. Goldstein hatte sie von Glaser bekommen, Glaser von Steiner, und Steiner – man glaubt es nicht – von meiner guten Tante Ilka, 1950. Ich wußte sofort Bescheid: Tante Ilka hatte damals ihre neue Wohnung eingeweiht, und da das betreffende Fach unseres Geschenkkastens gerade leer war, mußten wir blutenden Herzens die Pralinenschachtel opfern.
Jetzt hielten wir die historische Schachtel wieder in Händen. Ein Gefühl der Ehrfurcht durchrieselte uns. Was hatte diese Schokolade nicht alles erlebt! Geburtstagsfeiern, Siegesfeiern, Grundsteinlegungen, neue Wohnungen, Zwillinge… wahrhaftig ein Stück Geschichte, diese Pralinenschachtel.
Hiermit geben wir allen bekannt, daß die Reise der Geschenkpralinenschachtel zu Ende ist. Irgend jemand wird eine neue kaufen müssen.

Holla die Waldfee…

die Zeit rennt nur so davon.

Die Wohnung wird inzwischen richtig muggelich (wenn gewünscht auch mit Fotos) und auf Arbeit geht auch alles seinen gewohnten Gang. Ich habe meine erste Urlaubswoche überlebt und auch genossen stellenweise (Hetzen im Urlaub ist uncool btw)

Mein ganz besonderer Gruß und Dank (auch wenn er es vermutlich nicht liest) geht an den netten Taxifahrer, der mich die paar Meter dank akuter Lauffaulheit nachhause gebracht hat. Diese Kurzstrecke fahre ich gerne wieder mit! Das will ich gar nicht umsonst. Der junge Mann am Straßenrand wird nicht immer bezahlen, aber trotzdem gerne wieder!

Und was bleibt noch? Eine gute Nacht an Leser und Nichtleser…

Und noch einer heute Nacht…

Ich bin am grübeln….

passt das Rad in meine Lady? Es sind nur knapp 60 km zu fahren. Aber so wie mein Auto aussieht, passt da kein Rad für eine einigermaßen erwachsene Eva rein. Freund wegen seinem Auto fragen? Nein… ist nogo… also muss das Ding bei meinem Auto reinpassen. Ich bin gespannt und weiter geht es am Mittwoch in der Reihe „Passt das Rad ins Auto?

Und täglich grüßt das Murmeltier?

Ich gebe zu, ich poste hier nur spärlich. Wenn mir danach ist, wenn ich ohne nicht weiterkomme. Aber ein lieber Mensch hat mir geschrieben: “ Ein privater Blog in dem man rumschnüffeln kann, ist doch was feines…“

Also hab ich jetzt zwei Möglichkeiten… Nr. 1: Aussage ignorieren und weitermachen, wie bisher. Nr 2: Nachdenken und ändern.

Ich tendiere zu Nr 2, aber ich kann keine regelmäßigen Einträge garantieren. Ich mag mich hier auch  nicht dazu zwingen, jeden Tag zu schreiben. Also werde ich versuchen, wenigstens einmal die Woche hier zu schreiben… noch habe ich keine Überschrift, aber wenn mir eine einfällt, werdet ihr es lesen…(oder ihr macht Vorschläge)

Heute aus Gründen….maniac thursday…

Eigentlich eine kurze Fahrt, ging es bis 20.30 Uhr und ich hatte fast noch gute Laune. Zwischendrin war mir nach heulen, aber alles passte.

Pontifex? Papst? Oha, da war was…. weisser Rauch und so… Leute, lasst es bitte Ostern werden. Weil bis dahin wollen sie fertig sein.

Ich war heute schon versucht, für Ostern einzukaufen, aber nix brauchbares im Angebot. Also wieder eine Fahrt ins Ungewisse.

BTW: Das N8kind wird sportlich…hat eine PSP gegen ein Rad getauscht… ja sowas soll es geben… spannend wie das Rad in echt aussieht. Im Moment einfach nur neugierig… die ersten Bilder sehen gut aus.. das Wetter scheint gegen mich zu sein, aber ich glaube daran, dass ich wieder sportlicher werde (es zumindest versuchen werden)

Please hold the line for „Bike project“

Eva

Mal wieder mitten in der Nacht (oder Ode an eine Lady) (reloaded….Original 14.10.2010)

…und ich melde mich mal wieder. Ich war heute ziemlich viel unterwegs, beruflich wie privat… Ich mach den Anfang einfach mit dem Privaten.

Es gibt zu gegebenen Anlässen so Sprüche, die man einfach nicht hören möchte. Heute der Spruch in der Autowerkstatt (ich war eigentlich nur Reifen wechseln) „Kommen Sie mal bitte mit, ich möchte Ihnen etwas zeigen.“ Das bedeutet immer nur wenig gutes. Dieses Mal bekam ich den guten Tip „Nicht erschrecken, wenn Ihr Auto sehr viel lauter wird. Dann ist dieses Teil (Anm. d. Schreiberin: vorderer Teil inkl Krümmer) abgefallen. Kostenvoranschlag angefragt und gleich neuen Termin ausgemacht. Und wieder das Wissen, wie schnell das Geld wieder weg sein kann, das man vergeblich versucht hat zu sparen. Aber mein Auto ist eine betagte Lady, Bj 96 und gut 263000 km. Die Lady möchte gepflegt und gehegt werden. Aber sie ist es auch wert. Ich bin jetzt die dritte Person, der sie ihre guten Dienste leistet. Ich habe sie mal als Diva bezeichnet, aber an sich ist das falsch. Sie ist nicht zickig, wenn es nicht sein muss, sie ist da und hilft mir, wo sie kann. Aber vernachlässige ich sie, meldet sie sich mit diversen Kleinigkeiten.

Der Herr in der Werkstatt hat sich dann auch noch überrascht zum Kilometerstand geäussert. Ich kenne dieses Auto, auch relativ gut mit diesem Motor, und ich weiß, dass mit ein bisschen Pflege auch gut die 3 vor den anderen fünf Ziffern stehen kann.

Ich weiß nicht, wie es Euch so geht. Ich hatte das Glück, ein wirklich mehr als sehr gut gepflegtes Auto zu bekommen und ich gedenke auch weiterhin, es gut zu pflegen. Der eine oder andere mag sich wundern, warum ich für nen Wintercheck und Reifenwechsel in eine Vertragswerkstatt fahre, aber ich denke, dass mir dieses Auto (meine Old Lady) das absolut wert ist.

Nein, ich gebe meinem Auto keinen echten Namen, aber ich erlebe das erste Mal Respekt vor der Technik!

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Update 10.10.2012: Wir nähern uns den 288000 km und „Sie“ fährt immernoch *auf Holz klopf*

Freunde und ganz besondere Menschen…

… habe ich in den letzten Wochen kennenlernen dürfen.

Die letzten Wochen waren sehr turbulent für mich… Neuanfang und altes „begraben“. Neues kennenlernen.

Ich durfte einen Menschen real kennenlernen, den ich zwar seit Jahren kannte, aber nur im Netz. Und für diesen Menschen ist dieser Beitrag.

Ich habe dich am Bahnhof abgeholt und deine erste Bemerkung war, warum ich so am zittern bin. Ich hatte es auf das Wetter geschoben und du hattest deinen Spaß, mich zu beobachten.

Ich habe noch so ein paar Mal gezittert, und du hattest jedes Mal deinen Spaß.

Ich habe dich besser kennenlernen dürfen inzwischen und ich weiß eines sehr sicher:

Ich liebe dich!

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Update 30.11.2011

Ich habe meinen Weg gefunden und bewusst gewählt. Möchtest du diesen Weg mit mir gemeinsam gehen? Mit Höhen und Tiefen? Und vor alldm mit sehr viel Gefühl?

Die Deine