Evas Gedanken und was sonst noch dazugehört

Ich bin am grübeln….

passt das Rad in meine Lady? Es sind nur knapp 60 km zu fahren. Aber so wie mein Auto aussieht, passt da kein Rad für eine einigermaßen erwachsene Eva rein. Freund wegen seinem Auto fragen? Nein… ist nogo… also muss das Ding bei meinem Auto reinpassen. Ich bin gespannt und weiter geht es am Mittwoch in der Reihe „Passt das Rad ins Auto?

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Ich gebe zu, ich poste hier nur spärlich. Wenn mir danach ist, wenn ich ohne nicht weiterkomme. Aber ein lieber Mensch hat mir geschrieben: “ Ein privater Blog in dem man rumschnüffeln kann, ist doch was feines…“

Also hab ich jetzt zwei Möglichkeiten… Nr. 1: Aussage ignorieren und weitermachen, wie bisher. Nr 2: Nachdenken und ändern.

Ich tendiere zu Nr 2, aber ich kann keine regelmäßigen Einträge garantieren. Ich mag mich hier auch  nicht dazu zwingen, jeden Tag zu schreiben. Also werde ich versuchen, wenigstens einmal die Woche hier zu schreiben… noch habe ich keine Überschrift, aber wenn mir eine einfällt, werdet ihr es lesen…(oder ihr macht Vorschläge)

Heute aus Gründen….maniac thursday…

Eigentlich eine kurze Fahrt, ging es bis 20.30 Uhr und ich hatte fast noch gute Laune. Zwischendrin war mir nach heulen, aber alles passte.

Pontifex? Papst? Oha, da war was…. weisser Rauch und so… Leute, lasst es bitte Ostern werden. Weil bis dahin wollen sie fertig sein.

Ich war heute schon versucht, für Ostern einzukaufen, aber nix brauchbares im Angebot. Also wieder eine Fahrt ins Ungewisse.

BTW: Das N8kind wird sportlich…hat eine PSP gegen ein Rad getauscht… ja sowas soll es geben… spannend wie das Rad in echt aussieht. Im Moment einfach nur neugierig… die ersten Bilder sehen gut aus.. das Wetter scheint gegen mich zu sein, aber ich glaube daran, dass ich wieder sportlicher werde (es zumindest versuchen werden)

Please hold the line for „Bike project“

Eva

…und ich melde mich mal wieder. Ich war heute ziemlich viel unterwegs, beruflich wie privat… Ich mach den Anfang einfach mit dem Privaten.

Es gibt zu gegebenen Anlässen so Sprüche, die man einfach nicht hören möchte. Heute der Spruch in der Autowerkstatt (ich war eigentlich nur Reifen wechseln) „Kommen Sie mal bitte mit, ich möchte Ihnen etwas zeigen.“ Das bedeutet immer nur wenig gutes. Dieses Mal bekam ich den guten Tip „Nicht erschrecken, wenn Ihr Auto sehr viel lauter wird. Dann ist dieses Teil (Anm. d. Schreiberin: vorderer Teil inkl Krümmer) abgefallen. Kostenvoranschlag angefragt und gleich neuen Termin ausgemacht. Und wieder das Wissen, wie schnell das Geld wieder weg sein kann, das man vergeblich versucht hat zu sparen. Aber mein Auto ist eine betagte Lady, Bj 96 und gut 263000 km. Die Lady möchte gepflegt und gehegt werden. Aber sie ist es auch wert. Ich bin jetzt die dritte Person, der sie ihre guten Dienste leistet. Ich habe sie mal als Diva bezeichnet, aber an sich ist das falsch. Sie ist nicht zickig, wenn es nicht sein muss, sie ist da und hilft mir, wo sie kann. Aber vernachlässige ich sie, meldet sie sich mit diversen Kleinigkeiten.

Der Herr in der Werkstatt hat sich dann auch noch überrascht zum Kilometerstand geäussert. Ich kenne dieses Auto, auch relativ gut mit diesem Motor, und ich weiß, dass mit ein bisschen Pflege auch gut die 3 vor den anderen fünf Ziffern stehen kann.

Ich weiß nicht, wie es Euch so geht. Ich hatte das Glück, ein wirklich mehr als sehr gut gepflegtes Auto zu bekommen und ich gedenke auch weiterhin, es gut zu pflegen. Der eine oder andere mag sich wundern, warum ich für nen Wintercheck und Reifenwechsel in eine Vertragswerkstatt fahre, aber ich denke, dass mir dieses Auto (meine Old Lady) das absolut wert ist.

Nein, ich gebe meinem Auto keinen echten Namen, aber ich erlebe das erste Mal Respekt vor der Technik!

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Update 10.10.2012: Wir nähern uns den 288000 km und „Sie“ fährt immernoch *auf Holz klopf*

ein Tweet war heute Anlass zum grübeln…

„Mit @n8kind in deren Heimat Hessen, Heimat der Lötfetischisten.“

Was ist Heimat? Früher mal der Ort, an dem ich groß geworden bin. Es gab ein paar Schulfreunde, noch weniger echte Freunde.

Ich war nach gefühlten 100, realen 3 Jahren wieder da, wo ich groß (oder erwachsen) geworden bin. Und ich stelle mit Erschrecken fest, dass es diese Konstanten der Jugend (ja, Kneipen und Situationen) nicht mehr gibt. Sonntag abend, keine 20 Uhr, und der Marktplatz ist leer. Ich hatte mir eine mehr oder weniger gemütliche Kneipentour ausgemalt (in meiner Erinnerung gab es dort alle paar Meter eine urige Kneipe)

Der Marktplatz war tote Hose, selbst die vor ein paar Jahren für die Kinder aufgestellten Besonderheiten waren „tot“ (und ja, ich wollte einen Wasserwirbel machen)

Der Ort, in dem ich groß geworden bin, nennt sich Stadt. Aber in Wirklichkeit waren es Studenten und auch Schüler, die dieses Bild in meinem Kopf gemacht haben. Ich bin weder Schüler noch Student, und ich merke, wie ich älter werde.

Diese Stadt ist mir fremd geworden irgendwie. Es ist eine Erinnerung, aber nicht mehr meine Heimat. Meine Heimat ist nun in einem kleinen Dorf im Westerwald. 3 Zimmer, Küche, Bad, aber mit ganzem Herzen dabei.

Home is, where my heart is!

 

oder eher „Verdammp lang her“? Ja, ich habe lange nicht mehr geschrieben, aber ich lebe noch. Habe mein altes blog und die ganzen alten Beiträge gefunden. Werde die vielleicht auch hier mehr oder weniger reaktivieren…wer weiss wer weiss

… habe ich in den letzten Wochen kennenlernen dürfen.

Die letzten Wochen waren sehr turbulent für mich… Neuanfang und altes „begraben“. Neues kennenlernen.

Ich durfte einen Menschen real kennenlernen, den ich zwar seit Jahren kannte, aber nur im Netz. Und für diesen Menschen ist dieser Beitrag.

Ich habe dich am Bahnhof abgeholt und deine erste Bemerkung war, warum ich so am zittern bin. Ich hatte es auf das Wetter geschoben und du hattest deinen Spaß, mich zu beobachten.

Ich habe noch so ein paar Mal gezittert, und du hattest jedes Mal deinen Spaß.

Ich habe dich besser kennenlernen dürfen inzwischen und ich weiß eines sehr sicher:

Ich liebe dich!

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Update 30.11.2011

Ich habe meinen Weg gefunden und bewusst gewählt. Möchtest du diesen Weg mit mir gemeinsam gehen? Mit Höhen und Tiefen? Und vor alldm mit sehr viel Gefühl?

Die Deine

Es war einmal ein Mädchen, das sollte in den Wald gehen und das Vieh heimholen, aber sie fand die Herde nicht, sondern verirrte sich und kam an einen grossen Berg. Da waren Pforten und Türen, und sie ging hinein. Ein Tisch stand gedeckt mit allerhand guten Esswaren. Sogar ein Bett stand da, und darin lag eine grosse Schlange. Die sagte zu dem Mädchen: „Setz dich, wenn du willst. Komm und leg dich ins Bett, wenn du willst! Aber wenn du nicht willst so lass es bleiben!“

Aber das Mädchen tat nichts davon. Schliesslich sagte die Schlange: „Nun kommen Leute, die wollen mit dir tanzen. Aber geh nicht mit ihnen.“

Gleich darauf kamen Leute, die wollten mit dem Mädchen tanzen, doch sie wollte nichts davon wissen; aber da fingen sie an zu essen und zu trinken. Das Mädchen ging aus dem Berg hinaus und wieder nach Hause.

Am nächsten Tag ging sie wiederum in den Wald, um ihre Herde zu suchen, aber sie fand nicht, was sie suchte, sondern ging wieder irr und kam an denselben Berg. Sie trat auch dieses Mal ein und fand alles wie das erstemal, einen gedeckten Tisch und das Bett mit der Schlange. Die sagte zu ihr wie das erstemal: „Setz dich, wenn du willst! Iss, wenn du willst! Komm und leg dich ins Bett, wenn du willst! Aber wenn du nicht willst, so lass es bleiben! Nun kommen noch viel mehr Leute, die mit dir tanzen wollen, aber geh nicht mit ihnen!“

Die Schlange hatte kaum ausgeredet, da kamen viel mehr Leute, die fingen an zu tanzen, zu essen und zu trinken, aber das Mädchen tat nirgends mit, sondern ging aus dem Berg heraus und heim.

Am dritten Tag ging sie wiederum in den Wald, und es ging ihr genau wie an den ersten Tagen. Die Schlange lud sie wieder zum Essen und Trinken ein, was sie mit gutem Appetit tat, und darauf hiess sie die Schlange neben sich legen. Auch das tat das Mädchen. Da sagte die Schlange: „Nimm mich in deinen Arm!“ Sie tat so. „Küsse mich!“ sagte die Schlange. „Und wenn du Angst hast, so leg deine Schürze dazwischen!“ Das Mädchen tat so, und im Augenblick verwandelte sich die Schlange in einen wunderschönen Jüngling und war in Wirklichkeit ein Prinz, der durch Zauberei in diese Gestalt verhext, aber nun durch den Mut des Mädchens wieder erlöst war.

Die beiden gingen natürlich fort, und weiter hat man nichts von ihnen gehört.

Klara Stroebe: Nordische Volksmärchen. Jena 1915, Teil 1, Nr. 8. (AT 433A, Schweden)