Evas Gedanken und was sonst noch dazugehört

Beiträge mit Schlagwort ‘nachtgedanken’

Warum ich im Netz schreibe… (kurzer Beitrag, aber mir wichtig)

…hat verschiedene Gründe.

Politische? Nein, eher selten. Politik ist an mir irgendwie vorbeigegangen.

Effekthascherei? Auch eher weniger, dazu müsste ich mehr schreiben.

Warum also dann?

Weil ich es möchte. Wenn es Themen gibt, die mich interessieren, schreibe ich darüber auch in verschiedenen „Medien“. Das kann hier sein, das kann aber auch auf anderen Plattformen sein. Im Zweifelsfall sitze ich einfach nur hier und diskutiere mit meiner besseren Hälfte.  Ich schreibe und rede aus meiner Sicht der Dinge, und ich schreibe und sage meistens auch das, was ich denke.

Traurig finde ich, wenn meine Äusserungen im Netz in einem Medium einfach immer nur ins negative gezogen werden. Ohne Hintergrundinfos, einfach nur so. Erster Gedanke „Oh, aus Prinzip dagegen“, dann geantwortet, aber daraufhin auch keine Reaktion mehr. Ich kann andere Meinungen gerne akzeptieren, wenn dahinter wenigstens ein Hauch von Argumentation steckt. Aber einfach nur „Nö, ist Mist“ o.ä. regt mich dann schon auf. Den Grund habe ich auch nach vielen Tagen noch nicht gefunden.

Gleichzeitig lässt dieses Verhalten sehr stark darauf schließen, dass mir da kein Mensch gegenüber sitzt, sondern ein Bot… ein kleines programmiertes Programm, dass einfach nur auf vorher definierte Worte reagiert. Gegen Programme hilft auch keine noch so gute Argumentation. Da kannst du schreiben wie du willst, solange du nicht gerade ein Schlüsselwort triffst, schreibst du dir einfach nur die Finger wund. Leider.

Aber solange ich über mir wichtige Themen schreiben will, werde ich das tun!

In diesem Sinne

 

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Holla die Waldfee…

die Zeit rennt nur so davon.

Die Wohnung wird inzwischen richtig muggelich (wenn gewünscht auch mit Fotos) und auf Arbeit geht auch alles seinen gewohnten Gang. Ich habe meine erste Urlaubswoche überlebt und auch genossen stellenweise (Hetzen im Urlaub ist uncool btw)

Mein ganz besonderer Gruß und Dank (auch wenn er es vermutlich nicht liest) geht an den netten Taxifahrer, der mich die paar Meter dank akuter Lauffaulheit nachhause gebracht hat. Diese Kurzstrecke fahre ich gerne wieder mit! Das will ich gar nicht umsonst. Der junge Mann am Straßenrand wird nicht immer bezahlen, aber trotzdem gerne wieder!

Und was bleibt noch? Eine gute Nacht an Leser und Nichtleser…

Düsseldorf, 23:37, das Haar sitzt…

oder eher „Verdammp lang her“? Ja, ich habe lange nicht mehr geschrieben, aber ich lebe noch. Habe mein altes blog und die ganzen alten Beiträge gefunden. Werde die vielleicht auch hier mehr oder weniger reaktivieren…wer weiss wer weiss

Das Mädchen und die Schlange (schönes Fundstück)

Es war einmal ein Mädchen, das sollte in den Wald gehen und das Vieh heimholen, aber sie fand die Herde nicht, sondern verirrte sich und kam an einen grossen Berg. Da waren Pforten und Türen, und sie ging hinein. Ein Tisch stand gedeckt mit allerhand guten Esswaren. Sogar ein Bett stand da, und darin lag eine grosse Schlange. Die sagte zu dem Mädchen: „Setz dich, wenn du willst. Komm und leg dich ins Bett, wenn du willst! Aber wenn du nicht willst so lass es bleiben!“

Aber das Mädchen tat nichts davon. Schliesslich sagte die Schlange: „Nun kommen Leute, die wollen mit dir tanzen. Aber geh nicht mit ihnen.“

Gleich darauf kamen Leute, die wollten mit dem Mädchen tanzen, doch sie wollte nichts davon wissen; aber da fingen sie an zu essen und zu trinken. Das Mädchen ging aus dem Berg hinaus und wieder nach Hause.

Am nächsten Tag ging sie wiederum in den Wald, um ihre Herde zu suchen, aber sie fand nicht, was sie suchte, sondern ging wieder irr und kam an denselben Berg. Sie trat auch dieses Mal ein und fand alles wie das erstemal, einen gedeckten Tisch und das Bett mit der Schlange. Die sagte zu ihr wie das erstemal: „Setz dich, wenn du willst! Iss, wenn du willst! Komm und leg dich ins Bett, wenn du willst! Aber wenn du nicht willst, so lass es bleiben! Nun kommen noch viel mehr Leute, die mit dir tanzen wollen, aber geh nicht mit ihnen!“

Die Schlange hatte kaum ausgeredet, da kamen viel mehr Leute, die fingen an zu tanzen, zu essen und zu trinken, aber das Mädchen tat nirgends mit, sondern ging aus dem Berg heraus und heim.

Am dritten Tag ging sie wiederum in den Wald, und es ging ihr genau wie an den ersten Tagen. Die Schlange lud sie wieder zum Essen und Trinken ein, was sie mit gutem Appetit tat, und darauf hiess sie die Schlange neben sich legen. Auch das tat das Mädchen. Da sagte die Schlange: „Nimm mich in deinen Arm!“ Sie tat so. „Küsse mich!“ sagte die Schlange. „Und wenn du Angst hast, so leg deine Schürze dazwischen!“ Das Mädchen tat so, und im Augenblick verwandelte sich die Schlange in einen wunderschönen Jüngling und war in Wirklichkeit ein Prinz, der durch Zauberei in diese Gestalt verhext, aber nun durch den Mut des Mädchens wieder erlöst war.

Die beiden gingen natürlich fort, und weiter hat man nichts von ihnen gehört.

Klara Stroebe: Nordische Volksmärchen. Jena 1915, Teil 1, Nr. 8. (AT 433A, Schweden)

Update

zu später Stunde…

eine Wohnung habe ich, auf Internet dort warte ich noch. Letzte Tage in der alten Wohnung. Letzte Reste packen und sanfte Wehmut….Erinnerungen und Begebenheiten…

Aber ganz ohne Scheiß… ich freue mich auf diesen Neuanfang.
Vor ein paar Tagen einen Gedanken gehabt… „MEINS“ und mitten in der Nacht ein Lächeln im Gesicht…(ich glaube ich habe gelacht und es laut ausgesprochen)  Meine Wohnung, mein Leben.

Ja, die Wohnung ist noch leer, aber jedes Möbelstück ist wie ein Stück Erfahrung…

Und an dieser Stelle einfach mal ein ganz ganz liebes Danke an meine Kollegen und Kolleginnen…
ihr seid so hammerheftig klasse!

Danke!!!!